Umnutzung mit höchsten Ansprüchen
Bei komplexen Bauten, die umgenutzt werden, spielen neben der späteren Ästhetik vor allem die Materialien eine grosse Rolle.

gun. Locarno hat sich zum Jubiläum des Filmfestivals einen neuen Kinopalast geschenkt. Der spanische Architekt Alejandro Zaera-Polo verwandelte ein schmuckes Schulhaus in einen spektakulären Kunsttempel mit Kinos und Eventlokalitäten. Der zum Palacinema umgebaute Palazzo Scolastico an der Piazza Castello lebt vom Gegensatz der baukünstlerischen Aussagen. Der Architekt schlug vor, den Altbau teilweise zu entkernen und direkt hinter der Platzfassade das Foyer, im einstigen Innenhof aber die drei gewünschten Kinosäle einzurichten, während die umgebauten Räume im Nord- sowie im Südflügel der Verwaltung des Filmfestivals und anderen Nutzungen zur Verfügung stehen sollten.Bei komplexen Bauten, die umgenutzt und auch mit neuen bautechnischen Elementen erweitert werden, spielen neben der späteren Ästhetik vor allem die eingesetzten Materialien eine grosse Rolle. Sie müssen die funktionellen Erfordernisse für eine langjährige Nutzung ohne Einschränkungen erfüllen. Es müssen Systeme und Produkte gefunden werden, die angepasst an Nutzung, Dauerhaftigkeit und Bauablauf optimal ins Projekt einfliessen.
Bereits in der Planungsphase überzeugte Sika mit modernen Materialien, die technisch einwandfrei die hohen Erwartungen an Dauerhaftigkeit, Ökologie und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Sika entwickelte für die anspruchsvollen Betonarbeiten das Betonkonzept mit der Sika-ViscoCrete-Technologie. Die schwarzen Zementböden, ein architektonisches Element im Gebäudeinneren, wurden mit Sika-ColorCrete-Farbpigmenten genau auf die Rezeptur abgestimmt, eingefärbt und durch Spezialisten eingebaut. Die anspruchsvolle Flachdachabdichtung und die Abdichtung der Panoramaterrasse erfolgte mit den bewährten Sika-Dachsystemen von der Dampfbremse bis zur Sikaplan-Schutzmatte unter dem Gehbelag der Terrasse.

