Langlebige Lichtkuppeln
Was für gewöhnlich auf dem Flachdach zu finden ist, ziert auch die Fassade des St.-Jakob-Parks in Basel. Lichtkuppeln von Isba stehen für Langlebigkeit.

Der FC Basel spielt seit 2001 in dem von Herzog & de Meuron entworfenen Stadion St.-Jakob-Park. Die Impression der Kunststofffassade wirkt noch heute zeitlos und zieht regelmässig Blicke auf sich. Rund 4360 mit einer Lüftungsfunktion ausgestattete Lichtkuppeln zieren die Fassade.
Ein Farbenspiel
In der Planungsphase wurde ein Produkt gesucht, dessen Material langlebig, schlagzäh und witterungsbeständig ist. In verschiedenen Laborbewitterungstests konnte Polycarbonat diese Anforderungen erfüllen. Selbst bei starken Windeinflüssen muss nicht mit Beulen gerechnet werden. Auch das brandtechnische Verhalten war wichtig. Polycarbonat brennt, erlischt aber, sobald die Zündquelle entfernt wird. Zudem wird Polycarbonat ab einer gewissen Materialstärke als schwer entflammbar eingeordnet, was für das Bauvorhaben sehr wichtig war. Die Mehrheit der Kuppeln wurde fest montiert. Die übrigen Elemente erhielten eine Öffnungsvorrichtung mit automatischer Steuerung. Hat der FCB ein Heimspiel, leuchtet die Fassade zudem in den Vereinsfarben Rot und Blau. Bei Länderspielen ist sie rot mit einem grossen Schweizerkreuz.
Eine Prise Fantasie und Mut
Lichtkuppeln eignen sich für verschiedene Anwendungen. Normalerweise sind Lichtkuppeln auf einem Flachdach anzutreffen, aber auch herkömmliche Dächer wie zum Beispiel der Busbahnhof Bern sind gestaltbar. Gefragt sind architektonische oder futuristische Ideen sowie eine grosszügige Prise Fantasie und Mut. Die Isba AG produziert die Lichtkuppeln an ihrem Standort in Zwingen BL. Dort wird seit Jahrzehnten mit Kunststoff gearbeitet, produziert und montiert. Trotz der regionalen Verankerung ist das innovative Familienunternehmen mit mehreren Montage- und zwei Wartungsteams täglich in der ganzen Schweiz unterwegs.
