Neue Strategien und Nutzungen
Studierende der Hochschule Luzern entwickeln für das Kloster Wesemlin Ideen für eine Umnutzung der sakralen Räume.

«Das Erweitern und Umbauen eines bestehenden Gebäudes ist oft komplexer als das Planen eines Neubaus», sagt Luca Deon, Verantwortlicher des Moduls «Bachelor+». «Denn es gilt, den Ort, die Nutzung und das Tragwerk des Bestehenden zu analysieren und so mit Elementen zu verbinden, dass am Ende alles als neues Ganzes wahrgenommen wird. Zusätzlich sind die Studierenden verpflichtet, alle an der Planung beteiligten Disziplinen gleichwertig zu behandeln, synergetisch zu denken und ganzheitlich einzusetzen.» Aus allen Disziplinen sollten entwurfsrelevante Aspekte erkannt, definiert und formgenerierend eingesetzt werden. Dafür haben die Studierenden mit den Brüdern vor Ort eine Bedürfnisanalyse erstellt und danach drei Ideen weiterverfolgt: Eine Gruppe sollte neue Nutzungsmöglichkeiten für die bestehenden Gebäuden finden, eine zweite einen Anbau planen und die dritte einen Vorschlag entwickeln, bei dem die Brüder in einen Neubau auf dem Gelände ziehen.
