Digitalisierung nimmt weiter Fahrt auf

Die BAU 2019 erreichte erneut Spitzenwerte. Auf einer Fläche von 200 000 Quadratmetern zeigten 2250 Aussteller aus 45 Ländern ihre Produkte und Lösungen in der Baubranche.

BAU
250 00 Besucherinnen und Besucher kamen zur BAU nach München.
BAU 2019
Die BAU 2019 erreichte erneut Spitzenwerte. Auf einer Fläche von 200 000 Quadratmetern zeigten 2250 Aussteller aus 45 Ländern ihre Produkte und Lösungen in der Baubranche.

gun. Einmal mehr wurde der Stellenwert der BAU als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme bestätigt. Mit annähernd 70 000 Teilnehmern kam jeder vierte der 250 000 Besucher aus dem Bereich Architektur, Ingenieurwesen und Planung. Messe-Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer blickt daher zufrieden auf die BAU 2019 zurück: «Das starke Besucherinteresse in den Bereichen Gebäudeautomation sowie BAU-IT zeigt, dass die Digitalisierung weiter Fahrt aufnimmt und endgültig in der Baubranche angekommen ist. Mit unseren Leitthemen zur BAU 2019 haben wir bereits im Vorfeld den Fokus auf den digitalen Wandel gelegt.»An der Spitze des Besucherrankings stehen auch diesmal Österreich, die Schweiz und Italien. Dank starker Zuwächse belegen die Russische Föderation mit mehr al 4000 und China mit mehr als 3500 Besuchern erstmals die Plätze vier und fünf.

Im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung im Bauwesen hat die Messe München im Rahmen der BAU gemeinsam mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) das neue Messekonzept DigitalBAU vorgestellt. BVBS-Geschäftsführer Michael Fritz ist vom Erfolg der neuen Veranstaltung fest überzeugt: «Wir sehen einen hohen Bedarf bei allen Anbietern von digitalen Anwendungen, neben der überaus erfolgreichen BAU eine weitere Messe zu etablieren. Planer, Bauunternehmer und Handwerker müssen sich über die bevorstehenden Anforderungen informieren, und dafür bieten wir mit der DigitalBAU eine hervorragende Möglichkeit.» Die DigitalBAU findet erstmals vom 11. bis zum 13. Februar 2020 in Köln statt.

Ein neuer Ausstellungsbereich sowie ein Leitthema der diesjährigen BAU waren Gebäudetechnologien und Licht. Im Mittelpunkt standen neben der Verknüpfung verschiedener Anwendungen in Wohnung, Haus und Büro auch die unterschiedlichen Aspekte und Einflüsse von Beleuchtung auf die Architektur.

München aus verschiedenen Perspektiven

Auch in diesem Jahr fand die lange Nacht der Architektur statt. Über 35 000 Architekturbegeisterte erlebten München aus verschiedenen Perspektiven. Die Besucher konnten in diesem Jahr sieben verschiedene Busrouten nutzen, die zu den teilnehmenden Gebäuden führten. Die zentrale Anlaufstelle für die Teilnehmenden war der Odeonsplatz, von dort starteten die sieben kostenfreien Busshuttles. An bestimmten Knotenpunkten überschnitten sich die Routen – so hatten die Besucher die Möglichkeit, verschiedene Touren miteinander zu kombinieren. Die Bauwerke in der Innenstadt erkundeten viele Besucher zu Fuss, wahlweise mit oder ohne Führung. Zu den 19 teilnehmenden Gebäuden gehörten beispielsweise das Palais an der Oper, die Architekturgalerie und die Hofstatt.

Auch die sieben Thementouren, die exklusiv für Aussteller und Besucher der BAU angeboten wurden, waren bereits im Vorfeld wieder restlos ausverkauft. Damit bot man dem Fachpublikum neben der BAU ein weiteres kulturelles Highlight und übertrug die Themenschwerpunkte der Fachmesse auf die Stadt.

bau-muenchen.com

BAU
Ihr gewerbeübergreifender universeller Ansatz macht die BAU zum wichtigsten Branchentreffpunkt.
BAU
98 Prozent der Besucher bewerteten die BAU mit «ausgezeichnet bis gut», 97 Prozent wollen in zwei Jahren wiederkommen.
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