In die Pedale

Mit der Eröffnung eines weiteren Open-Ride-Spinning-Studios kommt ein Fitnesserlebnis der besonderen Art nach Basel. Mit einer einzigartigen Innenarchitektur wird die bestehende Bausubstanz des denkmalgeschützten und frisch renovierten Westflügels der SBB Basel vom Architekturbüro OOS auf eindrückliche Weise erlebbar gemacht.

Das Spinning-Erlebnis mit Lichtshow und Sound-Performance ist einzigartig. (Fotos: Marcel Rickli)

Nach dem erfolgreichen Start an der Europaallee in Zürich ist das neue Studio in Basel das zweite von OOS konzipierte und realisierte Fitnessstudio für Open Ride. Das Zürcher Architekturbüro unterstützte die Bauherrschaft bei der Standortsuche, erarbeitete eine Studie für den Basler Bahnhof und begleitete das Bewerbungsverfahren. Eine Besonderheit des Standortes ist das denkmalgeschützte Gebäude des ehemaligen französischen Bahnhofs in Basel.

Das bestehende Konzept aus Zürich wurde weiterentwickelt und auf den neuen Standort in Basel übersetzt. Die Vision des Projekts war es, klar identifizierbare räumliche Elemente innerhalb der denkmalgeschützten Halle zu schaffen. Dazu gehören eine markante Treppe und eine speziell entworfene Box, die ein einzigartiges Spinning-Erlebnis mit Lichtshow und Sound-Performance bietet. Das Gestaltungskonzept erzeugt eine Spannung zwischen der historischen Substanz und der neuen Nutzung. Gleichzeitig verkörpert die Innenarchitektur die Werte von Open Ride und dient als Aushängeschild. Sie unterstützt das Kundenerlebnis vom Empfang bis zur Dusche und optimiert die betrieblichen Abläufe.

Das Gestaltungskonzept erzeugt eine Spannung zwischen der historischen Substanz und der neuen Nutzung.

Funktional und ästhetisch

Die Box, in der das Training stattfindet, wurde speziell für den Standort angefertigt und es galt, die Lärmemissionen weitestgehend zu eliminieren und eine optimale Akustik zu schaffen. Eine weitere Herausforderung war die Unterbringung der gesamten Haustechnik unter dem denkmalgeschützten Dach. Die Umbauarbeiten unterlagen den baulogistischen Einschränkungen des SBB-Betriebs und mussten mitten im dichten Bahnhofsverkehr koordiniert werden.

Die Raumgestaltung des neuen Open-Ride-Studios ist funktional und ästhetisch anspruchsvoll. Sie verleiht dem Standort auf eindrückliche Art und Weise eine starke Identität. Die Kundschaft erwartet nicht nur ein einzigartiges Training, sondern auch ein architektonisches Erlebnis, das alle Sinne anspricht.

oos.com

Eine markante Treppe und eine speziell entworfene Box gehören zu den klar identifizierbaren räumlichen Elementen.
Eine markante Treppe und eine speziell entworfene Box gehören zu den klar identifizierbaren räumlichen Elementen.
Der Basler Bahnhof als Standort ist ein denkmalgeschütztes Gebäude.
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