Die Sandrose von Katar
Beim Bau des neuen Nationalmuseums von Katar wurde ein visionärer Entwurf des französischen Architekten Jean Nouvel grandios umgesetzt. Beim neuen Nationalmuseum ging es darum, die Idee einer Sandrose – eines Kristallgebildes aus Sandkörnern – auf einen gigantischen Gebäudekomplex zu übertragen, der in der Grundfläche etwa 400 × 250 Meter misst und eine Höhe von bis zu 40 Metern erreicht.

Beim Bau des neuen Nationalmuseums von Katar wurde ein visionärer Entwurf des französischen Architekten Jean Nouvel grandios umgesetzt. Beim neuen Nationalmuseum ging es darum, die Idee einer Sandrose – eines Kristallgebildes aus Sandkörnern – auf einen gigantischen Gebäudekomplex zu übertragen, der in der Grundfläche etwa 400 × 250 Meter misst und eine Höhe von bis zu 40 Metern erreicht. Das Gebäude selbst setzt sich aus 539 verschiedenen diskusförmigen Elementen zusammen, die einen Durchmesser von bis zu 87 Metern haben. Diese Disken sind räumlich zueinander versetzt und überschneiden sich teilweise. Die komplexe Geometrie des Aussenraums setzt sich auch im Innern fort und vermittelt ein einzigartiges Raumerlebnis. Um diesen aussergewöhnlichen Entwurf baubar zu machen, wurde Werner Sobek aus Stuttgart von einem koreanischen Generalunternehmer mit dem Engineering der Gebäudehülle beauftragt. Foto: Andreas Kellerwernersobek.com